Programm
Donnerstag, 22. November 2007 |
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18:00 |
Einlass und Ausgabe der Tagungsunterlagen |
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18:20 |
Begrüßung |
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18:30 - 19:00 |
Unternehmenskrisen als Chance für die KommunikationJede Unternehmenskrise birgt das große Potenzial, mögliche Schwächen oder Reibungspunkte in der Unternehmensstruktur, im Workflow oder im Kommunikationsablauf zu beheben und somit gestärkt aus ihr hervorzutreten. Krisen bieten damit die Chance, das Unternehmen an entscheidenden Stellen neu aufzustellen, um für zukünftige Ereignisse besser gewappnet zu sein. |
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19:00 |
Abendessen mit Dinner-SpeechKrisenjournalismusSchlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Wo Korruption, Scheidungskriege und Lebensmittelvergiftungen lauern, sind Journalisten nicht weit. Krisen sind der Lebenssaft der Medien und kaum ein Medium setzt diese Maxime so effektiv um wie die Bild-Zeitung. Sie lebt von den Fehltritten anderer, spürt auch noch die kleinsten Dramen auf und führt sie vor. Die Bild-Zeitung hat den Krisenjournalismus perfektioniert. |
Freitag, 23. November 2007 |
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09:00 |
Einlass und Ausgabe der Tagungsunterlagen |
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09:10 |
Begrüßung |
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09:15 - 09:45 |
KrisenwissenschaftIn den vergangenen Jahren hat die Bedeutung von professioneller Krisenkommunikation und Krisenmanagement erstaunlich zugenommen. Sie werden künftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Was sind die Gründe dafür? Welche Entwicklungen zeichnen sich im modernen Krisenmanagement ab? |
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09:45 - 10:45 |
Issues Management - Damit aus Risiko-Themen keine Krisen werden
Dr. Achim Kinter
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Issues Management Gesellschaft Deutschland e.V.
Prof. Dr. Jürgen Schulz
Juniorprofessor für strategische Kommunikationsplanung, Universität der Künste Das Zusammenspiel von kritischen Themen und aggressiven Akteuren stellt Unternehmen vor immer größere Herausforderungen. Nur langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass ein neuer Typ Kommunikationsmanager gefragt ist, der sich nicht darauf beschränkt, Schieflagen aufzuhübschen, sondern bereits an den strategischen Unternehmensentscheidungen beteiligt ist. Folgeprobleme sind auch dabei nicht ausgeschlossen. |
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10:45 - 11:15 |
Zielgruppenorientierte Intervention im Krisen- und Stressmanagement
Dr. Robert Bering
wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Universität zu Köln Personen, die extrem belastende Ereignisse verarbeiten müssen, haben unterschiedliche Arten, mit diesen psychotraumatischen Erlebnissen umzugehen. Die verschiedenen Charaktere brauchen individuell auf sie abgestimmte Hilfe. Mit der Checkliste Kölner Risikoindex lassen sich drei Typen unterscheiden, aus denen sich die jeweiligen Interventionsmaßnahmen von psychologischer Erster Hilfe bis zur Durchführung einer Trauma-Akuttherapie ableiten. |
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11:15 - 11:45 |
Coffeebreak |
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11:45 - 12:15 |
Die Krise läßt sich nicht verhindern aber kontrollierenGerade amerikanische Unternehmen sehen die kritische Berichterstattung über Produktfehler oder Unternehmensprobleme schon als Krise. Die Unternehmen schotten sich ab und schalten häufig eine Agentur als zentralen Ansprechpartner für Journalisten ein, obwohl eine eigene leistungsstarke PR Abteilung existiert. Wobei die Nutzung der eigenen Abteilung große Vorteile in sich birgt. Die eigenen PR Mitarbeiter kennen meist die Zusammenhänge als auch das Unternehmen selbst besser. Es ist nicht möglich eine kritische Berichterstattung zu verhindern, doch kann man bei entsprechender Pflege des Journalistennetzwerks vor allem eine objektive Berichterstattung herbeiführen. Seien Sie Herr der Lage! |
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12:15 - 12:40 |
Krisenkommunikation aus extremer DefensivpositionStiftung Wartentest vs. Uschi Glas HautcremeNachgeben oder dagegen halten? Offener oder verdeckter Gegenangriff? Taktische Demut oder konsequentes Abtauchen? Nach der systematischen Analyse einer Kommunikationskrise lassen sich rasch die geeigneten Schritte der Krisenkommunikation planen und umsetzen. In diesem Vortrag geht es um die Bewältigung einer Krise aus der Position der Verteidigung und einen generellen Blick auf die Auswahl der methodischen Instrumente am Beispiel der Konfrontation "Stiftung Warentest vs. Uschi Glas Hautcreme" in dieser Reihenfolge: |
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12:40 - 13:00 |
Produktrückruf - Recht haben und Recht bekommen in AusnahmesituationenSobald von dem Produkt eines Unternehmens Gefahr für die Gesundheit oder Sicherheit von Personen ausgeht - oder schon ein Schaden entstanden ist - wird ein Produktrückruf veranlasst. Das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz verpflichtet die Hersteller zu diesen Rückrufen, die hohe Kosten verursachen und im schlimmsten Fall strafrechtliche Folgen haben können. Doch welche Rechte hat das Unternehmen und wie tritt es in dieser Krise an die Öffentlichkeit? |
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13:00 - 14:15 |
Lunch |
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14:15 - 15:30 |
Korruption und Kommunikation aus Sicht von Unternehmen und StaatsanwaltschaftKorruption und Wirtschaftskriminalität verursachen einen Großteil aller polizeilich erfassten Schäden. Auf dem Transparency International Korruptionsindex 2006 liegt Deutschland auf Platz 16. Korruption stellt für die Unternehmenskommunikation eine besondere Herausforderung dar. In dieser Krise gute Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und sich gleichzeitig an die gesetzlichen Vorgaben zu halten, ist ein Balanceakt. |
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15:30 - 16:00 |
Coffeebreak |
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16:00 - 16:30 |
Management großer UnternehmenskrisenDie Ereignisse um Brent Spar im Jahr 1995 haben das Energieunternehmen Shell für die Notwendigkeit eines international vernetztes Issues Managements sensibilisiert und die Bedeutung einer professionellen Krisenkommunikation unterstrichen. Seit mehr als einem Jahrzehnt setzt das Unternehmen nun auf grenzüberschreitende Koordination seiner Kommunikationsarbeit und räumt dabei dem Bereich Issues Management einen großen Stellenwert ein. Der Blickwinkel nach außen hat sich geweitet. |
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16:30 - 17:30 |
Abschlussforum |
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